Social Bookmarks erleichtern den Gebrauchtwagenkauf
Web 2.0 oder Social Media. Diese beiden Begriffe stehen für die Möglichkeiten, die das Internet seinen Nutzern heutzutage bietet. Die Zeiten, in denen ein Internetnutzer nur Inhalte aus dem Netz konsumierte sind lange vorbei. Heute sind die Nutzer gleichzeitig ein wichtiger Teil des World Wide Webs, denn sie stellen selbst Inhalte zur Verfügung. Eine fast noch größere Rolle spielen allerdings diejenigen, die diese Inhalte mittels Social Bookmarks weiterverbreiten.
Was sind Social Bookmarks eigentlich?
Salopp gesagt könnte man Social Bookmarks als Mund zu Mund Propaganda bezeichnen. Allerdings trifft es das nicht ganz. Social Bookmarks sind zunächst einmal Lesezeichen, wie man sie aus jedem Browser kennt. Während die Bookmarks im Browser aber nur für einen selbst bestimmt sind, teilt man lesenswerte Seiten oder Links mit anderen Nutzern, indem man auf einen Social Bookmark Dienst zurückgreift. Die Lesezeichen werden dabei auf einem Server abgelegt, sodass andere Nutzer darauf Zugriff haben.
Wie funktionieren Social Bookmarks?
Um Social Bookmarks nutzen zu können, muss man sich in der Regel bei einem speziellen Dienst im Internet registrieren. Ist das erledigt, können eigene Lesezeichen hinzugefügt werden. Diese Lesezeichen können dann bewertet oder kommentiert, in Kategorien eingeteilt oder mit Schlagwörtern versehen werden. Natürlich können die Bookmarks auch jederzeit wieder gelöscht werden. Man selbst kann selbstverständlich auch in den Listen anderer User stöbern und interessante Links in die eigene Liste übernehmen. Sinnvoll eingesetzt können Social Bookmarks durchaus eine Hilfe sein. So kann jemand, der auf der Suche nach einem gebrauchten Pkw auf www.autos-gebrauchtwagen.com ist, sich auf der Gebrauchtwagenbörse carstart.de einige Wunschmodelle aussuchen und die jeweiligen Links zur Angebotsseite mittels Social Bookmark an seine Freunde schicken, die ihm dann ihre Meinung zum gewählten Wagen mitteilen können.
Wo tauchen Social Bookmarks auf?
Social Bookmark Links tauchen auf mehr Seiten im Internet auf, als man denkt. Die User, die sich nicht mit diesem Thema beschäftigen, sehen sie nur nicht. Die berühmteste und am weitesten verbreitete Art des Social Bookmarkings ist sicher der allseits bekannte „Gefällt mir“-Button von Facebook. Klickt man diesen an, teilt man einen Link oder einen Beitrag mit seinen Facebook-Freunden. Die große Fülle von Social Bookmark Diensten erkennt man, wenn man auf eine große und bekannte Internetseite, wie etwa www.wwf.de surft. Scrollt man hier ganz nach unten, findet man auf der rechten Seite einen Button, auf dem „weitersagen“ steht. Wird dieser angeklickt, öffnet sich ein Pop-up Fenster, das über 330 verschiedene Anbieter offeriert, bei denen das Lesezeichen geteilt werden kann.
Social Bookmarks in Blogs
Besonders beliebt sind Social Bookmarks bei Blogs. Dem Leser wird hier in der Regel die Möglichkeit geboten, einzelne Artikel in einem Blog oder diesen auch ganz per Social Bookmark weiterzuempfehlen. Das birgt nicht nur Vorteile für den Leser, sondern auch für den Betreiber des Blogs. Denn durch die Social Bookmarks, die die User auf ihn setzen, erhöht sich normalerweise in kurzer Zeit auch die Zahl der Besucher des Blogs. Auch auf das Ranking bei Suchmaschinen kann sich das positiv auswirken, denn je öfter ein Blog via Social Bookmarks weiterempfohlen wird, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass andere Seiten auf ihn verlinken. Diese Rückverweise spielen beim Festlegen des Suchmaschinenrankings eine nicht unerhebliche Rolle. Um die Vorteile des Social Bookmarkings nutzen zu können, müssen Websitebetreiber natürlich eine Bookmarkleiste einbauen. Diese kann man sich mühsam von Hand zusammenbauen oder aber auf eine der vielen vorgefertigten Leisten zurückgreifen, die auf vielen Seiten im Internet angeboten werden. Beim Integrieren der Leiste auf der Website sollte man darauf achten, dass sie nicht zu sehr versteckt ist, schließlich soll sie der User auch finden.
Zusammen unschlagbar: Social Bookmarks und RSS-Feeds
Jeder Browser verfügt standardmäßig über einen sogenannten RSS-Reader. Die meisten Nutzer wissen allerdings gar nicht, was dieser kann oder für was er überhaupt gut ist. RSS bedeutet „Really Simple Syndication“ und sorgt seit dem Jahr 2000 dafür, dass Nutzer über neue Einträge einer bestimmten Website automatisch informiert werden. Um diesen Dienst nutzen zu können, muss man im Prinzip nur auf das RSS-Symbol klicken. Ein Bild dieses Symbols findet sich zum Beispiel auf www.watchingthenet.com. Durch einen Mausklick auf dieses Symbol wird ein dynamisches Lesezeichen erstellt, welches sich regelmäßig selbst aktualisiert. Durch einen Klick kann dann direkt zur jeweiligen Nachricht gewechselt werden. Auch Social Bookmark Dienste nutzen die Möglichkeiten, die RSS bietet. User können sich zum Beispiel die Linklisten bestimmter Nutzer mittels RSS-Feed abonnieren und somit auf dem Laufenden bleiben, was die Lieblingsseiten dieses Benutzers angeht. Natürlich können auch thematisch geordnete Listen von Social Bookmarks verschiedener Nutzer abonniert werden. Gleiches gilt für Bookmarks, die zu einem bestimmten Schlagwort passen.